Wie ich auf den (Jagd)Hund kam.... Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich in einem Jägerhaushalt bei Oma, Opa und einem Onkel der zwar nicht Jäger heisst sondern Neuhaus, aber passionierter Jäger ist. Ich erinnere mich an eine kleine Münsterländer Hündin, die als Welpe noch mit dem Zug geschickt wurde, heute undenkbar. Der Nachfolger Deutsch Drahthaar ‘Blitz’ konnte wunderbar den Mond anheulen und es folgten noch Jagdterrier, die den Ball so schnell fingen und brachten, dass man fünf Hände brauchte. Das untere Stockwerk des grossen dreistöckigen Hauses in dem sich auch das geheimnisvolle Jagdzimmer mit vielen Trophäen befand, roch nach frischem Pansen und oft nach erlegtem Wild, aus dem ausser dem köstlichen Braten auch noch selbst Schinken gemacht wurde. 
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| Auch bei meinen Eltern gab es später Hunde, Katzen und anderes Getier, die sogar allesamt mit uns in einen Auslandsaufenthalt nach Paris zogen. Wie viele Mädchen hatte ich ausfüllende Hobbies wie Reiten und Tanzen und als ich dann ‘erwachsen’ war musste ich warten, bis ich endlich genügend Zeit hatte, um einen eigenen Hund zu halten. Dann kam Calvin, mein allererster eigener Hund. Calvin wurde mit neun Geschwistern geboren und war erst schüchtern und winzig, wuchs dann aber im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinaus und zeigte sich sehr intelligent und arbeitsbesessen. Also sollte er Hundesport machen und es folgten Ausbildungen in alle Richtungen, die er mit grosser Begeisterung mitmachte. Mitmachen ist das richtige Wort, denn was ich damals noch nicht wusste, er war ein passionierter Jagdhund durch und durch mit einem Jagdverstand, den ich so noch nicht gesehen habe. Später starteten wir bei der jagdlichen Prüfung, die er im ersten Preis meisterte. Mit Calvin war also entschieden, dass English Springer Spaniel die besten Hunde der Welt waren und da er nicht mehr länger Einzelhund sein wollte, wünschte er sich was sich ein Rüde wohl immer wünscht - ein Mädel - zur Gesellschaft. So holte ich Whisborne Autumn Dream, ‘Whisby,’ eine winzige Schwedin, mit dem Flieger. Die süße kleine Whisby wuchs zu einer extrem nervenstarken Hündin heran und da sie immer Babies wollte zur fürsorglichen aber konsequenten Supermama. Eine bessere Hundemutter für seine Welpen konnte man sich nicht wünschen. So blieb nicht aus, dass ich gleich aus ihrem ersten Wurf eine Tochter, Wildfang Springfield’s Anais Nin behielt. Anais macht ihrem Namen alle Ehre und Whisby ist glücklich, dass sie zumindest ein Baby behalten durfte. Aber auch Calvin zeigt sich begeistert ob seiner zwei Mädels, die ihm nach seinem anstrengenden Tagwerk die Kletten aus dem Fell friemeln Wenn es nach ihm ginge, könnte es vermutlich ein ganzes Harem sein, seine Lieblinge sind seine Enkel Britt, Byron und Crissy. Sicherlich wird er seinen Enkeln alles zeigen und beibringen, was einen guten Jagdhund ausmacht. |